Georgische Küche: Acharuli Khachapuri – made in Berlin

Acharuli Khachapuri (auf georgisch აჭარული ხაჭაპური) habe ich ja nie im Leben gebacken, da das dadurch bekannt ist, wäre zu kompliziert zu backen. Alles Klischees! Genau so kompliziert bzw. einfach wie ein übliches Khachapuri ( Rezept hier).

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Zutaten für den Teig:

1kg Mehl (ich empfehle bio)

1 Ikea Glas Wasser

20 g Hefe

1 Ikea Glas Milch

1 Ei

2 EL Öl

Salz

 

Zubereitung:

Ist das einfaches Brot oder einfaches Khachapuri oder Acharuli Khachapuri, der Anfang ist immer Standard: Warmes Wasser und Hefe miteinander mischen – Vorsicht, Wasser darf nicht zu heiß sein. Je nach dem Wunsch kann auch gerne 1-2 L Zucker zugefügt werden – für die schöne goldige Farbe;) Dann die Restliche Zutaten zufügen, rühren und den Teig warm stellen (alternativ ohne Öl und Ei – mir persönlich schmeckt es besser so). Bzw. mit einer Winterjacke einpacken und einfach in Ruhe lassen ;) Das wird auch ewig dauern, so dass sorgt für die Unterhaltung und gute Laune! So genaue Anzahl an Stunden kann ich nicht angeben, sobald der Teig hochgekommen ist, dann reicht es auch.

 

Zutaten für die Füllung:

3 Eier

20 g Butter

1 Mozzarella

1 Packung Gauda Käse

 

Zubereitung:

Die Zutaten miteinander mischen ;) Bähhm! das wars auch.

Dann den Teig rausnehmen, in drei Teile aufteilen und jeweils eine Kugelform geben und ca. 10 Minuten stehen lassen.

Ich hoffe, ihr habt schon so ein Reflex und das Backofen wurde bereits im Vorfeld vorgeheizt?;) Falls nicht, dann jetzt!

Acharuli Khachapuri hat zwar mehr oder weniger gleiche Zutaten wie jedes Khachapuri – Rezept ist im Endeffekt auch ein Käsebrot, aber der feine Unterschied ist die Bootform und Eier.

Sobald aus der Teigkugel ein Boot geworden ist, wird dies mit der Füllung gestopft und ins Backofen rein geschoben – ca. 180 Grad.

Genaue Wartezeit habe ich ganz ehrlich nie bemerkt, einfach nach halber Stunde schauen, ob der Teif gold-braun schon gebacken ist, falls nicht dann eben solange abwarten;)

Nehmen wir dann Khachapuri raus, ein rohes Ei darüber und sofort zurück ins Backoffen – noch ca. 10 Min backen lassen. Wichtig ist, das Ei hier ist kein durchgebratenes Spiegelei und sollte diese rohe Struktur auch beibehalten;) Empfehlenswert ist dass nur Eigelb verwendet wird – so schmeckt es am besten. Nur sehr schade, dass ich es erst nach dem Backen festgestellt habe.

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Wie wird Acharuli Khachapuri gegessen?

Ich persönlich esse immer mit der Hand. Aber klar, mit Besteck oder mit einer Löffel könnt ihr Acharuli Khachapuri auch essen.

 

  17 comments for “Georgische Küche: Acharuli Khachapuri – made in Berlin

  1. Markus
    20. Juli 2014 at 20:52

    Einfach super lecker!

  2. Sophiko Jokhadze
    Sophiko Jokhadze
    24. Juli 2014 at 13:02

    Hast auch nachgebacken?;)

    Liebe Grüße
    Sophiko

  3. Said
    26. Februar 2015 at 21:12

    wow looks really nice .will try recipe and let you know. Thanks sharing.
    Said
    Singapore

    • Sophiko Jokhadze
      Sophiko Jokhadze
      1. März 2015 at 11:03

      thank you said!! xx

  4. Rodrigo Trudelmer
    12. März 2015 at 20:43

    Great recipe, I’m trying to play the Khachapuri in Brazil, every attempt is better. Thank U.

  5. Inna
    1. August 2015 at 23:56

    Super, Sophiko! Danke fürs Rezept. Ich bin in Hessen, und hier gibt’s leider kein gutes georgische Restaurant. Ich vermisse Hatschapuri sehr, deshalb werde ich bald dein Rezept ausprobieren. Danke nochmals!

    • Sophiko Jokhadze
      Sophiko Jokhadze
      11. August 2015 at 18:56

      Danke Dir liebe Inna! Schreib doch, wie es geschmeckt hat:)

      Liebe Grüße
      Sophiko

  6. 28. August 2015 at 10:18

    Liebe Sophiko,

    vielen Dank für die Vorstellung dieses georgischen Gerichts.

    Ich habe die Acharuli Kachapuri nachgebacken und sie schmeckten mir sehr gut.
    Unter https://gourmandise.wordpress.com/2015/08/25/acharuli-kachapuri-und-tomaten-gurken-salat/ kann man sehen, wie sie bei uns aussahen -> vielleicht nicht ganz so elegante Kanus wie bei Dir, sondern eher Schlauchboote, aber trotzdem lecker.

    Mit herzlichen Grüßen
    Gourmandise

    • Sophiko Jokhadze
      Sophiko Jokhadze
      30. August 2015 at 21:16

      Liebe Gourmandise,

      habe mir gerade Deinen Artikel angeschaut und Du hast es toll gemacht!!
      Sah allerdings sehr lecker aus!:)

      Liebe Grüße
      Sophiko

  7. Sacha
    7. November 2015 at 0:27

    sieht ja fast so aus wie in achalziche

    • Sophiko Jokhadze
      Sophiko Jokhadze
      7. November 2015 at 14:51

      Nein, ganz sicher Berlin!!:))

  8. Kimberley Abkhazava
    18. Januar 2016 at 23:01

    Hallo Sophiko:)

    hast du trockene Hefe oder frische Hefe benutzt? ;)
    Freue mich schon dein Rezept auszuprobieren. :)

    • Sophiko Jokhadze
      Sophiko Jokhadze
      24. Januar 2016 at 0:05

      Hallo Kimberley,

      frische!!:))

      Bin gespannt, wie Dein Khachapuri wird!

      Liebe Grüße
      Sophiko

  9. Daniel
    5. Mai 2016 at 19:53

    Hey, ich würde es auch gerne nachkochen. Bei den Zutaten steht aber ein Ikea-Glas, wieviele ml hat es denn? Habe mal kurz recherchiert und habe eins mit 350 ml gefunden. Zweite Frage wäre, ist das ein Rezept für 3 Khachapuri?

    lg

  10. Daniel
    7. Mai 2016 at 22:57

    Danke Sophiko, jedoch weiß ich immer noch nicht wieviel ml es sind, könntest du die Wasser-einheit vlt. In ein Messbecher füllen und mir sagen wieviel ml Es sind?

  11. Sophiko
    Sophiko
    20. Mai 2016 at 15:14

    Lieber Daniel,

    in Georgien wird kein Khachapuri nach solchen pingeligen Angaben gebacken. Just to say.

    Ansonsten sind das ca. 300 ml

    Liebe Grüße
    Sophiko

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