Georgische Witze – September Ausgabe

Sommer vorbei, Kälte kehrt näher und es ist wieder Zeit, lange Abende mit georgischen Witzen zu verkürzen. Bevor ich euch georgische Witze erzähle: neulich hat man mich gefragt, was Svani bedeutet. Svani (Svaneti ist eine wunderschöne Region in Bergen Georgiens) ist ein „besonderer“ Georgier, der durch eine verlangsamte kognitive Bearbeitung in Georgien bekannt geworden ist. Ein Svani ist stur, kompromißlos, starrköpfig, stolz und hat eine Menge Durchsetzungsvermögen.

So, dann los:

***

Ein Svani lernt „Schota Rustawelis Der Recke im Tigerfell“ (ein sehr langes Poem) auswendig und zeichnet ein Kreuz auf seiner Hand, nicht dass er das vergisst.

***

Ein Svani streitet sich mit seinem Vater und zieht aus seiner Familie aus. Nach Monaten bekommt der Vater einen Brief: öffnet ihn auf und dort liegt es nur ein leeres Blatt. Vater: redet immer noch nicht mit mir dieses Miststück!

***

Svani geht ins Internet und der Antivirus tötet ihn.

***

Ein Svani fragt seine Frau:

– Warum glauben alle, wir wären solche Holzköpfe?! Und klopft auf den Tisch.

Frau: Jemand klopft

Svani: Bleib sitzen, ich mache auf

***

Zwei Svanis kaufen Pferde und überlegen sich, wie sie von einander unterscheiden könnten. Einer sagt anderem: Lass uns doch die Schwänze abschneiden!  Sie lassen von beiden Pferden die Schwänzen abschneiden, können aber trotzdem sie nicht unterscheiden. Dann schneiden sie rechtes Ohr ab, dann das Linke.  Die Pferde sehen trotzdem gleich aus. Letztens sagt einer: Na dann gehört das weiße Pferd Dir und das schwarze mir!

 

  2 comments for “Georgische Witze – September Ausgabe

  1. Christina
    16. Oktober 2014 at 22:39

    Hi Sophiko,
    Ich habe mich sehr gefreut deinen Blog zu entdecken! :) Ich Poste das mal nicht unter Rezepte, weil ich hoffe dass du Kommentare zu neueren Beiträgen vielleicht eher liest.
    Ich war vor 2 Jahren in Tiblisi und es war von allen meinen Reisen die bisher interessanteste. Seit damals Träume ich von einem Hühnchen mit Knoblauch, dass ich dort gegessen habe. Ich finde leider kein Rezept dazu und da ich weder Georgisch kann, noch weiß wie man das schreibt gestaltet sich die Suche relativ schwierig. Geschrieben wie ich es gehört habe heißt es „Schchmeruli“.. mit hartem „ch“ ;) . Es wäre großartig wenn du dieses Rezept einmal kochen könntest oder mir vielleicht ein Rezept davon zuschicken könntest. (Falls dir meine Mailadresse nicht angezeigt wird: itsjustmetoday@gmx.de) Den Geschmack dieses Juwels der georgischen Küche würde ich für mein leben gern nochmal erleben können.
    Sei ganz lieb gegrüßt,
    Christina

    • Sophiko Jokhadze
      Sophiko Jokhadze
      16. Oktober 2014 at 23:58

      Liebe Christina,

      herzlichen Dank für Deinen schönen Kommentar!:)
      Als nächstes wird dann über Schqmeruli gepostet, ich hoffe, somit kann eine leckere Erinnerung wieder Dein Alltag werden! xx

      Liebe Grüße aus Berlin!
      Sophiko

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *